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Höfische Gesellschaft zur Zeit des Rokoko

 

 

Das Rokoko [franz.: Rocaille, "Muschel"], auch Spätbarock genannt, ist eine Entwicklung der Epoche des Barock in den Jahren von etwa 1715 bis 1780. Charakteristisch in diesem Stil der Zeit sind überbordende Verzierungen wie an Bauten, Innenräumen, Möbeln, Geräten etc. und vor allem das fehlen jeglicher Symmetrie, die im Barock noch als wichtiges Element verwendet wurde.

 

 

An die Stelle solcher Formen treten in leichter, zierlicher gewundenen Linien und häufig rankenförmigen Umrandungen diese bewusste Abkehr von Symmetrie auf. Im Gegensatz zum machtvollen Barock mit seiner öffentlichen Darstellung der Macht trat nun die kultivierte Lebensart. Die galanten Umgangsformen, feinsinniges Lebensgefühl und Sinnlichkeit, das brachte eine Verfeinerung des höfischen Lebens mit sich.

 

Die Mitglieder der Traditionsgemeinschaft arbeiten an der Darstellung einer höfischen Lebensweise zur Zeit des Rokoko. Das Friderizianische Rokoko ist es speziell mit dem wir uns beschäftigen.



 

Auditeur mit Damen

 

Einen eleganten Sonderweg ging das Preußische Rokoko, der nicht so verspielt und überladend ist, sondern die gerade Linie betont, allerdings dennoch nicht streng und hart wirkt sondern zart, galant und sensibel, luftig und elegant. Beispielhaft sind dafür die Innenausstattungen von Schloss Sanssouci und die Abbildungen der Kleider und Röcke. In Vorbereitung sind Tänze und höfische Umgangsformen.

 

Preußische Hofdame

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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