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Die Artillerie Friedrichs des Großen

 

 

 

Durch die Traditionsgemeinschaft wird die Leipkompanie im 1. Feldbataillon der Feldregiments Artillerie, mit zwei dreipfündigen Bataillonsgeschützen dargestellt. Hier als Regimentsartillerie bei der 1. Grenadierkompanie des Füsilierregiments "Jung Braunschweig" (No.39).

Bataillonsgeschütz des IR39

 

 

Zur Zeit des Siebenjährigen Krieges bestand das Feldregiment Artillerie aus dem 1. und 2. Feldbataillon. Das 1. Feldbataillon setzte sich aus 6. Kanonierkompanien zusammen, die einschließlich aller Offiziere und Mannschaften mit 899 Mann im Dienst, unter dem Kommando von Oberstleutnant Friedrich von Holzmann standen. Unter Gewehr hatte die 1. Leibkompanie 147 Mann.



Mit dem Enrollierungs- und Kantonierungssystem war die Rekrutierung der Artillerie abgesichert. Die Mannschaften kamen aus den gleichen Kantonen wie die der Infanterie. In Ergänzung der Rekruten, wurden auch Freiwillige aus Preußen und dem Ausland angeworben. Ihr Anteil an den Mannschaften hat wohl um die 15-20 Prozent betragen.



Das Offizierkorps der Artillerie hatte im Gegensatz zu dem der Kavallerie und der Infanterie einen hohen Anteil an Bürgerlichen Offizieren. Dies war wohl auch dem erforderlichen Umfang an mathematischen und technischen Kenntnissen geschuldet, die bei den Bürgern in den Städten mehr vorhanden war.



Die Ausbildung der Offiziere erfolgte unter anderem in den Fächern Physik, Baukunst, Geometrie, Algebra und Arithmetik, die halbjährlich gegeben wurden.Kolloquien für die theoretischen Grundkenntnisse aller Artilleristen fanden im Winter statt. Dort wurde das Lesen, Schreiben und die Mathematik gelehrt. In der Erweiterung folgten die Geometrie und die Trigonometrie.

 

Avancieren mit 3-fündigen Bataillonsgeschütz

Kanoniere am Geschütz

Kurzgewehr der Artillerie

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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